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Ein Fernwirksystem besteht aus unterschiedlichen Elementen:

  • Datenerfassungsgeräte, im Allgemeinen als Fernwirkstation bezeichnet. Bei diesen Geräten handelt es sich um Elektronikgehäuse, die in der Nähe der überwachten Anlagen angebracht werden. Die überwachten Daten werden entweder an Kontakten in den Schaltschränken oder über Sensoren (Füllstand, Druck, Durchfluss...), SPS, Regler, Zähler usw. erfasst. Nach der Erfassung werden die Daten auf den Fernwirkstationen bearbeitet. Dies ermöglicht zum Beispiel:


    • Weiterleitung einer Störmeldung an einen Mitarbeiter des Bereitschaftsdiensts,
    • Automatische Erstellung von Übersichtstools zur Betriebsüberwachung:

      • Regelmäßige Ablesung der Stati, der Zählerstände, der Messwerte usw.
      • Betriebsgesamtwerte: Regelmäßige Berechnung der Dauer und der Anzahl des Auftretens der verschiedenen Zustände, der Höchst-, Mindest- und Durchschnittswerte der Messungen, der Zählerstandsdifferenzen usw.
    • Fernbedienung der überwachten Geräte.
       
  • Verschiedenste Kommunikationsmittel, die eine Weiterleitung der überwachten Daten an ein Prozessleitsystem bzw. die Verteilung der Daten ermöglichen.
     
  • Datenzentralisierungsgeräte, im Allgemeinen als Zentralstationen der Fernwirktechnik bezeichnet. Diese Geräte werden üblicherweise im zentralen Leitstand des Netzwerks installiert. Es handelt sich bei diesen Zentralstationen um PCs, auf denen eine Betriebssoftware zur Wiedergabe der Daten installiert ist (Tabellen, Kurven, grafische Übersichten usw.).
     
  • Datenübertragungsgeräte zur Weiterleitung der Daten an das Bereitschafts- oder Wartungspersonal. Dabei kann es sich um Pager, Handys, PCs oder tragbare Terminals usw. handeln.

 

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